Vereinsinformationen
Chronik

Vereinsinformationen

Der Fanfarenzug "Die Trifelsherolde" Annweiler wurde im Jahre 1949 gegründet und ist seit dem eng mit der Stadt Annweiler und der Burg Trifels verbunden. Als musikalische Boten werben die Trifelsherolde im In- und Ausland für Annweiler und die Pfalz. Die Trifelsherolde haben einen ganz besonderen Stil für die Fanfarenmusik entwickelt. Ihr umfangreiches spielerisches Repertoire reicht von traditionellen Fanfarenmärschen, Werken der Klassik und Militärmärsche bis hin zu modernen Musikstücken. Im Vordergrund steht aber nach wie vor die traditionelle Fanfarenmusik. Der Verein ist deshalb Mitglied des Verbandes Südwestdeutscher Fanfarenzüge e.V. Ein Markenzeichen der Trifelsherolde sind die 4 qm großen Schwingfahnen mit den Wappen der Stadt und der Verbandsgemeinde Annweiler. Mit ihren historischen blau-gelben Uniformen und klaren Fanfarenklängen erinnern die Trifelsherolde an die Tage, an denen der Trifels im Mittelalter Aufbewahrungsort der Reichskleinodien war. Annweiler erlebte damals unter dem Kaisergeschlecht der Staufer seine Blütezeit und bekam als zweite pfälzische Stadt nach Speyer die Rechte einer freien Reichsstadt bereits im Jahre 1219 von Kaiser Friedrich II. verliehen. Die Bedeutung des Trifels in der damaligen Zeit war herausragend. Bekanntester Gefangener auf der Burg war König Richard Löwenherz. Der Verein gestaltet vor allem historische Festumzüge, Stadtjubiläen, Festbankette und ähnlichen Veranstaltungen mit. Neben zahlreichen Auftritten in Deutschland stehen häufig Termine im benachbarten Ausland in Frankreich, Luxemburg und der Schweiz an. Mehrmals jährlich sind die Trifelsherolde im Elsaß zu Gast. Zu erwähnen sind der "Pfifferday" in Ribeauville, der Blumenkorso in Schlettstadt oder "Fete de Hans em Schnokeloch" in Obernai. Auch beim größten Karnevalsumzug der Pfalz, jährlich veranstaltet durch die Städte Ludwigshafen und Mannheim, wirken die Herolde regelmäßig mit. Das Bemühen des Vereins ist es stets heimatliches Brauchtum zu pflegen und zu erhalten sowie die Pflege und Freude zur Musik zu wahren. Auch die Kameradschaft und die Geselligkeit der Mitglieder wird groß geschrieben.